Bild vergrößernAufklärung zum Thema Sexualität: Bayer unterstützt eine Kampagne der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung in Schulen, Jugendtreffs und auf Marktplätzen in Uganda.
Die Fortschritte von Bayer bei den Fokusprojekten weltweite Gesundheitsversorgung, Ernährung der wachsenden Weltbevölkerung und Klimaschutz dokumentiert der jetzt erschienene Nachhaltigkeitsbericht 2009. Auf 116 Seiten stellt er anschaulich dar, wie Bayer mit seinem Nachhaltigkeitsprogramm konkrete Beiträge zur Lösung dieser globalen Herausforderungen leistet. Zudem liefert der Bericht ausführliche Informationen zu weiteren Leistungen auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit.
„Für uns bedeutet Nachhaltigkeit im Kern Zukunftsfähigkeit und ist daher fest in unserem Kerngeschäft verankert. Dies hat sich in der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise bewährt. Wir wollen Nachhaltigkeit erreichen in allem, was wir tun“, schreibt Werner Wenning, Vorsitzender des Vorstands der Bayer AG, in seinem Vorwort.
Sowohl die Schwerpunktkapitel als auch der Leistungsbericht wurden von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young geprüft. Der Bericht folgt den Leitlinien der „Global Reporting Initiative“ (GRI), des international anerkannten Standards für Nachhaltigkeitsberichterstattung, die ihm das höchste Berichtsniveau „A+“ zuerkannt hat.
Bei der Umsetzung des Ende 2009 gestarteten Nachhaltigkeitsprogramms mit seinen acht Leuchtturmprojekten setzt Bayer auf seine Innovationskraft. „Innovation ist der Treiber unserer auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Unternehmensstrategie“, hebt Prof. Dr. Wolfgang Plischke, im Vorstand verantwortlich für Innovation, Technologie und Umwelt, hervor.
Beispiel Gesundheit: Um Frauen in Entwicklungsländern sichere Verhütungsmittel zu erschwinglichen Preisen zugänglich zu machen, weitet Bayer seine Kooperation mit der „United States Agency for International Development“ (USAID) aus. Bayer hat die erste Produkt-Zulassung in Äthiopien beantragt. In den kommenden drei Jahren sollen zehn weitere afrikanische Länder folgen – als nächstes Tansania und Uganda.
Beispiel Ernährung: Bayer CropScience unterhält in 40 Ländern „Food Chain Partnerships“. Dabei kooperiert das Unternehmen unter anderem mit Landwirten, um die landwirtschaftlichen Erträge zu steigern, die Qualität der Nahrungsmittel zu erhöhen und die Einkommenssituation der Landwirte zu verbessern. Bis zum Jahr 2011 sollen 65.000 indische Landwirte in 125 Projekten mit dem Schwerpunkt Gemüse eingebunden werden.
Beispiel Klimaschutz: Trotz der Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise hat Bayer an seinem Ziel festgehalten, im Zeitraum 2008 bis 2010 eine Milliarde Euro in klimarelevante Forschung und Entwicklung sowie Projekte zu investieren. Welche Maßnahmen der Konzern umsetzt, erläutert der Bericht. Er liefert ebenfalls detaillierte qualitative und quantitative Informationen zu Nachhaltigkeits-Parametern wie Sicherheitskennzahlen, Ressourcenverbrauch und Emissionen.
Der Konzern hat im Rahmen seines gesellschaftlichen Engagements im Jahr 2009 rund 45 Millionen Euro in die Förderung von Bildung und Forschung, die Sicherung der sozialen und gesundheitlichen Grundbedürfnisse, den Umweltschutz sowie die Unterstützung von Sport und Kultur investiert. Auch dieses Engagement sieht das Unternehmen als einen wesentlichen Beitrag zur Sicherung der Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft an.