Bild vergrößernDr. Daniel Korr analysiert am Laserscanning-Mikroskop die Teilung von Krebszellen.
Gemeinsam mit dem kalifornischen Unternehmen OncoMed Pharmaceuticals, Inc. will Bayer Schering Pharma an der Erforschung, Entwicklung und Vermarktung neuartiger Therapeutika gegen Krebsstammzellen arbeiten. Eine entsprechende Vereinbarung zielt auf die Entwicklung von Hemmstoffen für einen bestimmten zellulären Informationsweg (sogenannte Wnt-Signaltransduktion), der möglicherweise für die Entwicklung von Krebsstammzellen bedeutsam ist.
Den Krebsstammzellen – einer Untergruppe der Tumorzellen – wird eine bedeutende Rolle bei der Entstehung, Metastasierung und dem Wiederauftreten von Krebs zugesprochen. Potenziell könnten Inhibitoren des Wnt-Signalweges für zahlreiche Tumorindikationen entwickelt werden. Die strategische Allianz mit OncoMed verschafft Bayer Schering Pharma eine Option zur exklusiven Lizenznahme verschiedener Antikörper- und Proteintherapeutika-Kandidaten aus dem Bereich des Wnt-Signalweges. Die Option kann bis zum Abschluss klinischer Phase-I-Studien zu jedem Zeitpunkt ausgeübt werden.
Darüber hinaus werden Bayer und OncoMed Technologien und Expertise gemeinsam nutzen, um neben den Proteintherapeutika auch niedermolekulare Inhibitoren des Wnt-Signalweges zu erforschen und zu entwickeln. „Die Entwicklung von Therapeutika gegen Krebsstammzellen ist ein hoch innovativer Ansatz mit dem Potenzial, unser Portfolio zur Bekämpfung von Krebs perfekt zu ergänzen“, sagt Prof. Andreas Busch, Leiter des Bereichs Global Drug Discovery bei Bayer Schering Pharma.